Hans-Georg Häusel – Brain View

Worum geht es?

Verstehen warum und wie Leute kaufen – spannend für jemanden, der einen Onlineshop betreibt.

Hans-Georg Häusel – Brain View

Warum?

Seitdem ich den Onlineshop www.bügelrevolution.de gestartet habe, habe ich mich immer mehr mit Marketing und Vertrieb auseinandergesetzt und mich auch gefragt wann und warum überhaupt jemand bei uns kaufen sollte. Erstaunlicherweise haben Leute bei uns gekauft, aber ich habe nicht wirklich gewusst warum das funktioniert hat. War das Angebot so gut? Wurde uns vertraut? Keine Ahnung. Wenn ein Buch mir das Erläutern kann, wäre das schon gut.

Wer ist der Autor?

Hans-Georg Häusel

Wo habe ich von dem Buch gehört?

An einem Winterabend – nachdem ich mir Gedanken über unseren Onlineshop gemacht hatte – kam ich auf die Idee nach einem Buch zu suchen, dass mir vielleicht weiterhelfen kann, Verkaufsprozess besser zu verstehen. So habe ich mich bei der Onleihe angemeldet und zunächt unter dem Begriff “Computer und Internet” gestöbert. Da war aber nichts dabei für mich bzw. viel zu technisch. Über PHP-Programmierung wollte nichts lernen. Also habe ich unter dem Begriff “Wirtschaft und Unternehmen” gestöbert. Der Titel “Brain View” war der erste nicht selbsterklärende Titel und daher interessant.

Wie ist der erste Eindruck?

Die ersten einleitenden Kapitel (11 Seiten von 239 Seiten) spannen nicht wirklich einen Spannungsbogen. Der trockene Schreibstil des Autors verspricht abgesicherte Informationen, aber vielleicht nicht unbedingt das größte Lesevergnügen. Es handelt sich wohl doch eher um ein Fachbuch, das nicht dafür geschrieben ist, es bei einem Glas Wein entspannt durchzulesen.

Wie hat mir das Buch gefallen?

Das Buch verspricht nicht zu viel. Ich bin tatsächlich um einiges schlauer, nachdem ich das Buch gelesen habe. Man merkt, dass es von einem Fachmann des Neuromarketing geschrieben wurde. Auch wenn zu unverständliche wissenschaftliche Formulierungen zum Glück vermieden wurden (der Autor möchte schon, dass das Buch lesbar ist), so fällt auf, dass der Autor bedacht ist korrekt zu argumentieren. Dies kann ab und zu etwas den Lesefluss beeinflussen (z.B. bei dem Teil der die Unterschiede von Mann und Frau beschreibt).

Als Grundlage für die verschiedensten Dimensionen von Sinneseindrücken, aber auch für die Einordnung von Werten, Motiven und Konsumententypen, verwendet der Autor das von Ihm entwickelte System “Limbic Map”. Diese besteht aus den Bereichen “Stimulanz”, “Balance” und “Dominanz”. Dieses System wird im gesamten Buch verwendet und mit vielen Beispielen erläutert.

So war es z.B. sehr interessant zu erfahren, dass weiche Wörter (für Produtkte) wie “Maluba” eine ganz andere Zielgruppe – die die entsprechenden Produkte kaufen anregen, als z.B. das Wort “Takete”. Takete könnte eine Waffe oder ein Auto sein oder etwas ähnliches, dass Dominanz ausstrahlt, während das weiche “Maluba” für Geborgenheit und Sinneindrücke steht.

Eine Empfehlung für alle, die sich für Kunden-Kaufentscheidungen oder grob für Marketing interessieren. Alle anderen werden das Buch wohl nicht sehr spannend finden und schwer durchhalten.

 

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