Robert Kiyosaki – Rich Dad Poor Dad

Worum geht es?

Lebensgeschichte über Geschäfte, erklärt an den Beispielen von dem reichen und dem armen Vater und deckt dabei viele Irrtümer und verdeckte Annahmen auf.

Robert Kiyosaki – Rich Dad Poor Dad

Warum?

Geldautomatisierung verspricht enorme finanzielle Freiheit und außerdem lag das Buch auf dem Nachttisch von einem Hotel, wo ich für ein Seminar über Produktentwicklung von meinem ehemaligen Arbeitgeber untergebracht war.

Der Titel hat mich auch wegen seiner Aggressivität gefesselt. Außerdem war ich relativ schwer erkältet, hab Medikamente genommen und konnte mich so nicht mit den Kollegen nach dem Seminar betrinken und Netzwerken. Wer schon mal einen schweren Schnupfen hat, kennt das bestimmt und bleibt lieber im Bett in der vorhandenen Freizeit.

Wer ist der Autor?

Robert Kyosaki

Wo habe ich von dem Buch gehört?

Es lag im Hotelzimmer des Seminarhotels, man konnte es auch kaufen. Ich habe es lieber an 2 Abenden gelesen und da gelassen. Vorher hatte ich von dem Buch nie etwas gehört.

Wie ist der erste Eindruck?

Nach dem ersten Kapitel (48 von 178 Seiten) “Die Reichen arbeiten nicht für Geld” erteilt einem der Autor sehr unterhaltsam aus der Sicht eines Kindes, dass er damals war, die erste Einsicht des reichen Vaters. Diese ist in sich sehr schockierend und sagt in der Quintessenz aus, dass die meisten Menschen von Gier (nach neuen Konsumartikeln) und Angst (vor Geldverlust) geprägt sind und dadurch schwer aus Ihrem Hamsterrad ausbrechen können. Dies muss man (nach dem reichen Vater) überwinden, um als Person “Reich” im Sinne von Frei zu werden. Das Buch hat noch weitere 5 Einsichten oder Lektionen und ich bin sehr gespannt wie diese sind und wie die der Autor einem diese an Beispielen verdeutlicht.

Wie hat mir das Buch gefallen?

Es waren 2 sehr gut investierte Abende das Buch zu lesen. Auch wenn es sehr amerikanisch rüberkommt, hat es sehr klare und verständliche Kernthesen. Es macht Lust darauf anzufangen, das Leben zu kontrollieren, anstatt sich vom Leben kontrollieren zu lassen. Ein paar Erkenntnisse aus dem Buch tun weh, wie z.B. dass eine fachliche Spezialisierung einen nicht in eine finanzielle Freiheit führt. Aber solche Erkenntnisse können unglaublich motivierend sein.

Dass der Autor stellenweise versucht ein paar von seinen eigenen Produkten zu verkaufen (wie sein Brettspiel), kann nerven; ich habe es als Indiz dafür genommen, dass er es ernst meint mit seinem Fokus auf das Verkaufen und das auch in seinem Buch anwendet.

Ein Must-Read für alle, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollen, vor allem finanziell.

 

 

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