Janwillem van de Wetering - Der leere Spiegel

Janwillem van de Wetering – Der leere Spiegel

Worum geht es?

Holländer geht für 1,5 Jahre in ein japanisches Zen-Kloster.

Janwillem van de Wetering – Der leere Spiegel

Warum?

Seit circa einem Jahr fasziniert mich Meditation immer mehr. In dem leeren Spiegel soll es um die Erfahrung eines Westlers in einem Zenkloster gehen. Mal in einem Zenkloster eine Zeit zu verbringen kann sicherlich erleuchtend sein. Kann aber auch unangenehm sein. Nach dem Buch weiss ich hoffentlich mehr.

Wer ist der Autor?

Janwillem van de Wetering

Wo habe ich von dem Buch gehört?

Ich war mit meiner Freundin eine Freundin von ihr besuchen, die gerade ein Kind bekommen hatte. Dort war noch ein anderer Freund der neuen Mutter. Nachdem wir uns über die Babysachen unterhalten hatten (wieviel er schläft, isst, Windeln füllt usw) sind wir auf das Thema Meditation bekommen. Laut ihm ist „Der leere Spiegel“ eines der besten Bücher über Meditation.

Wie ist der erste Eindruck?

Im ersten Kapitel („Das Klostertor, ein Huhn und ein Nudelverkäufer“) erfährt man, dass der Erzähler (der Autor) aus Holland kommt, 26 Jahre alt ist, Geld für 3 Jahre hat und nach Japan gekommen ist, um in Kioto in einem Zen-Kloster den Sinn des Lebens zu finden. Im ersten Zen-Kloster, dass er wahllos angesteuert hat, nimmt ihn der Zenmeister auf. Acht Monate soll er bleiben bis zur Erleuchtung. Am Schluss des Kapitels fragt sich der Autor, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn er segeln gegangen wäre.

Das klingt nach einem ernsthaften und auch lustigen Buch. Ich bin ganz froh, dass ich nicht selber spontan in ein Kloster gegangen bin, sondern zuerst mal das Buch lesen kann.

Wie hat mir das Buch gefallen?

Am Ende ist der Autor länger als geplant im Kloster geblieben. Das ist für sich eine super spannende Geschichte. Auch die Gefühle,  die er beschreibt sind einzigartig.  Trotz dieser fast perfekten Vorraussetzungen – ein Thema das mich sehr interessiert und ein für sich genommenes spannendes Erlebnis – hat mich das Buch nicht gepackt.

Ich war froh, dass es so dünn ist. Ansonsten hätte ich mich wohl nicht durch gekämpft. Das Buch ist keine Empfehlung und ich suche weiter nach guten Büchern über Meditation und Spiritualität.

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